Wer denkt in der Digitalisierung ginge es nur um Technologie liegt falsch

Die Technologische Entwicklung schreitet allen Bereichen und Branchen mit riesen Schritten voran. Wer aber denkt, dass die Digitalisierung in erster Linie mit technologischer Entwicklung zu tun hat der irrt. Im Zentrum geht es nach wie vor um die Menschen. Um Mitarbeiter, Kunden in erster Linie aber auch um Vorgesetzte/Eigentümer. Und wenn Digitalisierungsprojekte nicht diesen Gruppen dienen, dann werden sie scheitern. Aus diesem Grund ist der Ansatz „mit welcher neusten Technologie wie IoT, Analytics, Virtual Reality, Machine Learning etc.  können wir altes ablösen“ falsch. Im Zentrum des Projektes muss immer der Mensch sein und die Fragen wie; was bringt das meinem Kunden oder meinem Mitarbeiter?

In wohl allen Unternehmen wurden in der Vergangenheit schon zahlreiche fantastische Tools und Softwarelösungen eingeführt. Leider wurden diese nur zu einem kleinen Teil oder gar nicht genutzt. Eben genau weil der Mensch vergessen wurde. Und wenn es um Menschen geht, geht es nicht nur um logische Fakten sondern um Gefühle wie Angst nicht zu genügen, Angst überflüssig zu werden, Angst die neuen Dinge nicht zu verstehen, Angst das sich der Alltag verändert. Wenn diese „Softfaktoren“ und Gedanken in Projekten nicht berücksichtigt, ja angesprochen werden können Projekte aus unerwarteter Seite und aus nicht rationalen Gründen torpediert werden. Es reicht nicht per Direktive von oben neue Software, Prozesse etc. einzuführen. Transparente Kommunikation die auch die Befürchtungen ansprechen ist angesagt.

Die meisten Menschen lieben Veränderungen nicht per se. Und oft ist das Tempo das angeschlagen wird viel zu hoch was diese Aengste wiederum fördert und zu Widerstand führt. Die Zeit der Monsterprojekte ist vorbei nicht nur wegen der Menschen sondern auch weil heute Agilität und Flexibilität gefordert ist um sich den ständig verändernden Anforderungen anpassen zu können. Kleine aber stetige Entwicklungsschritte haben es da viel einfacher akzeptiert zu werden. Die Mitarbeiter und Kunden haben die Chance sich daran zu gewöhnen und die Vorteile zu sehen. Moderne Services ermöglichen genau das durch den modularen Aufbau. Zum Beispiel Microsoft’s Office 365 Services bestehen aus zahlreichen Modulen die einzeln für kleine Anpassungen und Optimierungen im Unternehmen eingesetzt werden können. Danach kann dann Schritt für Schritt und im Tempo das die Mitarbeiter verarbeiten können ausgebaut werden.  Auf diese Weise wird eine Kultur geschaffen die positiv auf Entwicklung reagiert oder sogar proaktiv von Mitarbeitern gelebt wird.

 

Unser Video zeigt ein Beispiel wie der Verkaufsaussendienst in einem ersten kleinen Schritt durch den Einsatz von PowerBI wesentlich zielgerichteter kommunizieren kann.